Schweiz probt bei CH-MODEX26 erstmals Katastrophenhilfe mit EU-Teams
Die Schweiz ist vom 6. bis 9. Oktober erstmals Gastgeberin einer EU-MODEX-Übung. Das Training findet in Epeisses im Kanton Genf, in der Stadt Genf und auf dem Militärflugplatz Payerne statt. Insgesamt sind rund 500 Personen beteiligt.
Das Szenario geht von einem schweren Erdbeben am Jurasüdfuss aus. Die Schäden in den Kantonen Genf, Waadt und Freiburg übersteigen in der Übung die nationalen Kapazitäten. Daraufhin wird über den europäischen Katastrophenschutzmechanismus internationale Unterstützung angefordert.
Mehr als 250 Teilnehmende reisen aus dem Ausland an, darunter Einsatzmodule aus Italien, Belgien und Kroatien. Gemeinsam mit Schweizer zivilen und militärischen Kräften üben sie Suche, Rettung, Koordination und die Aufnahme internationaler Hilfe.
Koordiniert wird CH-MODEX26 vom Bundesamt für Bevölkerungsschutz zusammen mit dem Kanton Genf, EU-Fachleuten, Bundesstellen, der Armee und weiteren Partnern. Ziel ist es, Abläufe und Zusammenarbeit unter realistischen Bedingungen zu testen.
Quelle
Bundesamt für Bevölkerungsschutz, abgerufen am 8. Oktober 2026.