Schweizer Wohneigentum verteuert sich innert Jahresfrist um 3,3 Prozent
Wohneigentum in der Schweiz ist im dritten Quartal 2026 erneut teurer geworden. Gegenüber dem Vorquartal stiegen die Preise im Durchschnitt um 0,8 Prozent. Im Vergleich zum Vorjahr beträgt das Plus 3,3 Prozent.
Eigentumswohnungen verteuerten sich von Juli bis September um 0,8 Prozent, Einfamilienhäuser um 0,7 Prozent. Auf Jahressicht fiel der Anstieg bei Wohnungen mit 3,9 Prozent stärker aus als bei Einfamilienhäusern mit 2,8 Prozent. Grundlage ist der Private Real Estate Price Index des Beratungsunternehmens IAZI.
Gleichzeitig gibt es Hinweise auf eine leichte Abkühlung: Die Zahl der beobachteten Käufe ging zurück, und auch das Hypothekarvolumen wuchs langsamer. Trotz vergleichsweise günstiger Finanzierung bleibt der Erwerb eines Eigenheims für viele Haushalte schwer bezahlbar.
Zusätzlichen Druck erzeugt das knappe Angebot. Die landesweite Leerwohnungsziffer ist per Anfang Juni zum sechsten Mal in Folge auf 0,9 Prozent gesunken.
Quelle
SWI swissinfo.ch, abgerufen am 8. Oktober 2026.